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Kopenhagen und sein Weed


Kopenhagen, wie die meisten Touristen, die in die Millionenmetropolen dieser Welt reisen, informierten auch wir uns über die typischen Must-See's.

Anstatt unsere kleinen Koffer, nahmen wir diesmal unsere größeren Rucksäcke mit. In Kopenhagen merkten wir schnell, dass dies eine ziemliche Erleichterung für uns gewesen ist. Hände frei, keine lauten Geräusche der Rollen, keine Belastung.


Die Verbindung zwischen Flughafen und Hotel, ebenfalls super einfach, super schnell. Das Hotel beeindruckte mit seinen künstlerischen Ideen und seinem besonderen Stil.

Wie man uns kennt, den Ankunftstag verschlafen. Abends gab es dann einen super leckeren Burger von "Rumbers", den wir in der Loby genießen durften.


Am nächsten Tag starteten wir dann direkt durch. Mit der Fahrrad-App "Monkey" suchten wir zwei Fahrräder in unserer Nähe und wurden direkt fündig. Alles klar, auf ging's mit dem Fahrrad in die Innenstadt Kopenhagens.



Das ich zwischenzeitlich mein Portmonee samt Ausweis, Kreditkarte, Personalausweis, Bank,- und Krankenkassenkarte verloren und "Gott sei Dank" wiedergefunden habe, spare ich mir an dieser Stelle.

Seit unserer Reise nach London im Juni, buchen wir uns die Big Bus Tours. Absolut lohnenswert, um in kurzer Zeit viel einer Stadt zu sehen.


Und so auch diesmal in Kopenhagen. Hier war die Tour allerdings kleiner und nur auf eine Route beschränkt. Frühzeitig auf der Route hielt diese im Christianaviertel.





Als wir dort ankamen, waren wir zuerst von dem Flair beeindruckt und dann jedoch schnell abgelenkt, durch die Jungs die mit ihren kleinen, zusammengebauten "Tischen" eine lange Gassen bildeten.


Dort drauf befanden sich zahlreiche, verschiedene, unterschiedlichste Drogenarten. Natürlich war mir nicht bewusst, dass es in einer anderen europäischen Stadt außer Amsterdam erlaubt war, Hash zu konsumieren. (nicht in Kopenhagen ist dies geduldete, sondern im Christianaviertel).


Wir beobachteten kurzzeitig das bunte Treiben der Jungs, schauten uns ihre Angebote an, die sich jedoch trotz der mind. 20 Verkäufer wenig unterschieden.

Okay, also "Kiffen" war hier schon mal erlaubt. Wir schauten uns weiter um, trafen überall diese wunderschön, bunt gestalteten Häuschen an. Teilweise waren Diese so von Efeu umschlungen, dass wir auf den ersten Blick nicht erkannten, dass sich dort hinter ein Haus

befand.


Das Fotografieren während unseres Rundgangs dort, gestaltete sich schwierig.

Die dort lebenden Einwohner sehen dies nicht gerne, was ich weitestgehend versuchte, zu respektieren. Wir kauften uns zwei Getränke und setzten uns an einem großen Sammelpunkt, der mit verschiedensten Sitzmöglichkeiten ausgestattet war, und beobachteten die Menschen die sich dort zusammen fanden.


Ich liebe es, mich mit Einheimischen zu unterhalten und von ihren Geschichten und Erfahrungen zu lernen und mich inspirieren zu lassen, oder einfach da zu sitzen und die Menschen zu beobachten. Zweiteres taten wir diesmal. JEDER!

ausgenommen wir (wirklich!) kiffte. Ob jung, ob alt.




Gemeinsam wurde beisammengesessen, sich unterhalten, gelacht. Was uns dabei auffiel? Es war friedlich. Auch wenn der Drogenkonsum an und für sich aus einem guten Grund illegalisiert ist, saßen diese Menschen lachend und friedlich zusammen.



Neben dem ganzen Leid und Elend das sich auf unserer Welt abzeichnet, war es schön zu sehen, dass Menschen beisammen sitzen, egal welcher Hautfarbe, welcher Religion, oder Herkunft.



Kopenhagen hat mich mit seinen teuren Preisen, seiner bunten Vielfalt, den schönen Grachten, den bunten Häusern und der Freundlichkeit der Menschen beeindruckt.

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